Über mich

Hej,

Mein Name ist Jamie und ich mache seit September 2017 eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Aber warum ausgerechnet als Verwaltungsfachangestellter und warum bei der SenInn?

Wie die meisten Kollegen und Freunde wissen, fing ich nach meinem Abitur, 2015 (Doch schon so lange? – Kommt mir vor als wäre es erst gestern gewesen) an in Cottbus zu studieren. Das Studium gefiel mir an sich und die Komilitonen waren auch echt cool drauf. Doch um das Studium (Wohnung, Lebensmittel, etc.) und mein bis dahin noch existierenden Corsa zu finanzieren, musste ich arbeiten gehen.
Da ich noch nicht wusste wo ich studiere, habe ich zwischen dem Abitur und dem Studium angefangen beim schwedischen Möbelriesen zu arbeiten (ein wenig Einfluss hat es scheinbar noch auf mich s.o. Haha).

Das Studium, Mitglied im Fachschaftsrat und das Pendeln zwischen Berlin und Cottbus an den Wochenenden war echt anstrengend. Ich wollte mich einfach nicht von Berlin lösen. Weitere Faktoren kamen hinzu, sodass ich nach/im zweiten Semster entschied das Studium abzubrechen und zurück nach Berlin zu ziehen.
Ich arbeitete mittlerweile als 120h/Monat Kraft beim Möbelriesen, sodass ich mir in Berlin nun auch wieder eine eigene Wohnung finanzieren konnte, denn bei meinen Eltern wollte ich nicht wieder einziehen. Sehr zu Freude ihrerseits, denn mein altes Zimmer wurde bereits zum Ankleidezimmer umfunktioniert.
Mit der Stundenerhöhung musste ich auch die Abteilung wechseln und habe neue Kollegen kennengelernt. Eine von ihnen ist mir bis heute als gute Freundin geblieben und kommt mich evtl. mit ihrem Freund in London besuchen.

Leider war der Abgang beim Möbelriesen nicht ganz so erfreulich, denn ich habe mich für andere Positionen beworben und wurde nicht ausgewählt.
Aber im Prinzip war das auch gut so, denn eigentlich habe ich mich in 10 Jahren nicht im Verkauf gesehen.

Ich habe gemerkt, dass ich einen geregelten Tagesablauf brauche und meine Arbeit nicht unbedingt mit nachhause nehmen möchte (unangenehme Kunden, Schmerzen im Rücken vom Schleppen der Waren, etc.).

Und schließlich ging ich auf verschiedene Ausbildungsmessen und fand den Beruf als Verwaltungsfachangestellten garnicht mal so übel. Das Ausbildungsentgelt war nicht schlecht, arbeiten für das Land bzw. Stadt Berlin, gute Übernahmechancen und und und..

Jedenfalls bin ich schon fast 2 Jahre in der Ausbildung und kann sagen, dass es mir weiterhin echt Spaß macht. Vor allem die wechselnden Praxisstellen sorgen für Abwechslung in der Ausbildung, sodass man sich und seine Fähigkeiten austesten kann – „Bin ich eher interessiert an Personalwesen oder doch lieber Haushalt?“. Das Einzige, was ich vielleicht bemängeln würde ist, dass wir echt viel zu viele Klausuren schreiben. Kaum ist die eine Klausur durch, kann man gleich für die nächste lernen (vor allem im zweiten Lehrjahr/ VAK und Berufsschule). Und mit meiner Prüfungsangst ist das nicht so toll…

Dennoch freue ich mich auf das Auslandspraktikum!

Und für diese Möglichkeit möchte ich der Louise-Schröder-Schule und der Ausbildungsleitung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport danken!

Jamie